Bittere Niederlage gegen den Tabellenführer
Im ersten Aufeinandertreffen vom HVH und Altdorf in der Abstiegsrunde haben die Buchser das Spiel lange im Griff, sich entscheidend abzusetzen gelingt aber nie. Die Gäste aus Uri erzielen 30 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Führungstreffer, welcher der HVH nicht mehr zu kontern vermag. Altdorf gewinnt mit 26:25 im Geburtsort von Mani Matter.
Man kann nicht immer Glück haben
Nach dem Sieg mit der Schlusssirene in der vergangenen Woche gegen HBC West, erfährt der HV Herzogenbuchsee diesen Sonntag nun am eigenen Leibe, wie es sich anfühlt, ein Spiel in der letzten Minute zu verlieren. Nach zwei verworfenen 7-Meter tritt Altdorfs Spielmacher Heinrich 20 Sekunden vor Schluss erneut an die Linie und verwandelt seinen ersten Penaltywurf zur Führung eiskalt. Im darauffolgenden Angriff scheitern die Oberaargauer am gegnerischen Torhüter und stehen nach 60 guten Minuten mit leeren Händen da.
Es gelingt den Oberaargauern über das gesamte Spiel mit dem Tabellenführer mitzuhalten. Die Buchser gehen sicher mit dem Ball um und verzeichnen im Gegensatz zu Altdorf nur wenige technische Fehler. Trotzdem erzielen sie über das gesamte Spiel nur 25 Tore, was eindeutig zu wenig ist. Doch auch mit der mageren Torausbeute ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, wo sich die Buchser eine wegweisende Führung erarbeitet können. Ein solcher Moment kommt in der 42. Minute, als die Gastgeber durch Kummer das erste Mal einen 4-Tore Vorsprung verbuchen können. Anstatt den Schwung mitzunehmen oder wenigstens die Führung zu verwalten, kassiert der HVH direkt einen 0:4 Lauf und das Spiel ist 11 Minuten vor Schluss wieder ausgeglichen. Beeindruckend ist aber, dass die Mannschaft unter der Leitung von Bilger und Felegy nicht wie bereits des Öfteren nun komplett den Faden verliert, sondern sich erholt und erneut eine 2-Tore Führung erspielen kann. Doch auch dieses Mal kann Altdorf umgehend antworten und erzielt seinerseits 3 Tore in Folge, was ihnen den entscheidenen Vorteil in der Schlussphase bringt.
So finden sich die Oberaargauer nach dem 7. Spieltag immer noch auf dem ungeliebten 5. Rang, was 2 Barragespiele zur Folge hätte. Die anstehende Partie in Muotathal gegen den um einen Punkt höher Klassierten stellt bereits ein kleines Finale um die Abstiegsränge dar. Der Gewinner kann 2 Spiele vor Schluss bereits einen vielleicht entscheidenden Vorsprung auf seinen Verfolger herausarbeiten. Nun steht aber erst einmal ein freies Wochenende an, bevor der HVH wieder ins Geschehen eingreift.
HVH:
Pfister (28%), Billeter, Ita (4), Herzog, Mauron, Moolan (3), Siegenthaler (3), Ingold, Zilic, Beck (3), Zaugg (1), Kummer (10/3), Mühlemann (1), Male

