Erfolg im Regional Cup
Nach dem Ausscheiden im Schweizer Cup will die SG Handball Oberaargau im Regional Cup wie schon im letzten Jahr bis in das Final Four vorstossen. Der erste Schritt dafür ist mit dem Sieg gegen die 3. Ligisten aus Thun/Grosshöchstetten getan.
Im Schweizer Cup war die SG Handball Oberaargau bereits in der ersten Runde gegen die 1. Ligisten aus Frick gescheitert. Im Regional Cup trafen sie nun auf die SG RW Thun3/Grosshöchstetten. Im letzten Jahr konnten sich die Oberaargauerinnen im Regio Cup als 3. Liga Team in der Underdog Rolle gegen mehrere 2. Liga Teams bis hin zum Cupsieg durchsetzen. Dieses Jahr sind die Rollen vertauscht und als höherklassiger Tabellenleader geht die SG Oberaargau definitiv als Favorit auf den Platz gegen die 3. Ligisten aus dem Berner Oberland.
Die letzten drei Meisterschaftsspiele konnten die Oberaargauerinnen zwar jeweils relativ deutlich für sich entscheiden, das ambitionierte Team und Trainer Duo waren mit den Leistungen aber nicht vollends zufrieden: es passierten zu viele technische Fehler und die Zusammenarbeit in Angriff und Deckung liess etwas zu wünschen übrig. Unter diesen Voraussetzungen wollte man mit der richtigen Einstellung an das Cupspiel herangehen, die Gesamtleistung deutlich steigern und sich keine Blösse geben. Direkt vorab: Am Sonntagabend konnten diese Vorgaben mehr als zufriedenstellend umgesetzt werden!
Von der ersten Sekunde an war die SG Oberaargau voll bei der Sache: aus der kompakten und aggressiven Deckung heraus konnten schnelle Gegenstösse gelaufen werden und im Angriff wurden mit Disziplin und Geduld Torchancen erarbeitet. Severin Schüpbach machte in der ersten Hälfte das Tor dicht und in der zweiten Hälfte glänzte Flavia Straub als Penaltykiller zwischen den Pfosten. Die technischen Fehler konnten zwar nicht komplett eliminiert werden, die Oberaargauerinnen zeigten sich aber um Welten ballsicherer als in den letzten Spielen und nutzten auch ihre Chancen vor dem Tor souverän. Während häufig in der zweiten Hälfte ein Abfallen der Leistung beobachtet werden konnte, zog die SG Oberaargau am Sonntagabend in Thun das Tempo bis zum Schluss durch. Was nicht ganz selbstverständlich ist, da das Meisterschaftsspiel in Olten vom Vortag nur eine ungewohnt kurze Regenerationszeit erlaubte.
Schlussendlich setzten sich die Oberaargauerinnen also deutlich durch und stehen somit im ¼-Final des Berner Regional Cups. In der Meisterschaft gilt es nächsten Samstag vor heimischem Publikum an diese sehr gute Leistung anzuknüpfen, denn mit der SG Uni Bern-Handball United stehen bekanntlich starke Gegnerinnen bevor.
HVH:
Schüpbach, Straub; Ambühl, Bilger, Brefin, Haenni, Jordi, Leibundgut, Leuthold, Rindlisbacher, Röthlisberger, Rychen, Staub, Wyss