Spielberichte, Spielberichte Frauen 3

Damen 3: SG Uni Bern-Handball 1 United – SG Handball Oberaargau 17:25 (7:9)

Nicole Rindlisbacher

20 Punkte aus 10 Spielen: Makellose Hauptrunde

Auch im letzten Spiel der ersten Saisonhälfte konnten die Oberaargauerinnen als Siegerinnen vom Platz gehen. In einem klassischen Sonntagsspiel erwies sich wiederum die Oberaargauer Defensive als Schlüssel zum Erfolg.

Aufgrund von Verletzungen und einigen weiteren Abwesenheiten trat die SG Handball Oberaargau mit ungewohnt schmalem Kader im letzten Spiel der 2. Liga Hauptrunde an. Während Severin Schüpbach ihren Ellenbogen wohl bald auskuriert haben dürfte, wird Nicole Braun aufgrund ihrer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfallen. Das Knie von Claudia Liechti macht seit ihren letzten Einsätzen auch wieder mehr Probleme und Lia Röthlisberger hat sich mit ihrem gebrochenen Finger leider ihre erste Handball Verletzung zugezogen. Nichts desto trotz waren die Oberaargauerinnen motiviert, ihre Siegesserie gegen Uni Bern fortzusetzen.

Sowohl die SG Handball Oberaargau als auch die Berner Gastgeberinnen bekundeten etwas Mühe, am frühen Sonntagnachmittag ins Spiel zu finden. Der Spielbeginn war von technischen Fehlern auf beiden Seiten gezeichnet, aber schliesslich waren es doch die Oberaargauerinnen, welche den Score mit dem ersten Treffer eröffneten. Im Angriff fehlte jedoch beidseits etwas Schwung und das Spiel blieb weiter fehlerbehaftet. Bis zur 19ten Spielminute fielen lediglich sechs Tore, dank der kompakten und aggressiven Oberaargauer Defensive zeigte der Spielstand damit 1:5 an. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wurde auf beiden Seite die Fehlerquote etwas reduziert und es fielen doch noch einige Tore, wobei die Oberaargauerinnen die Nase vorne behielten.

In der zweiten Hälfte kam auf beiden Seiten etwas mehr Schwung ins Spiel, wobei die SG Handball Oberaargau ein noch bisschen mehr zulegen konnte. Zwischenzeitlich konnten sie ihre Führung sogar auf zehn Tore ausbauen. Auf beiden Seiten schienen die Beine etwas müde zu sein und nicht nur die Oberaargauer Deckung war immer mal wieder einen Schritt zu spät, was auf beiden Seiten zu Zeitstrafen führte.

Schlussendlich resultierte ein recht deutlicher Sieg und die Oberaargauerinnen dürfen zufrieden in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen. Man darf gespannt sein, was das nächste Jahr handballerisch für das Team in der Finalrunde zu bieten hat.

HVH:
Straub 35%; Ambühl (4), Allemann (2), Bilger, Haenni, Leibundgut (3), Leuthold (4), Rindlisbacher (7/5), Staub (2), Wyss (3)

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