Mit Rock`n Roll zum Heimsieg
Vergangenen Samstag stellte sich die SG Oberaargau dem HC Servette 1. Wer vor dem Spiel ein Blick auf die Tabelle warf, sah einen klaren Klassenenterschied der beiden Teams. Wobei sich die SG Oberaargau deutlich in der oberen Tabellenhälfte befindet und unsere Gäste deutlich in der unteren Tabellenhälfte. Unsere Gäste aus der Westschweiz hatten bis anhin noch kein Spiel gewonnen. Kurzer Spoiler: dies werden sie auch gegen die SG Oberaargau nicht schaffen.
Der Start in die erste Halbzeit verlief aber nicht wie gewünscht. Wegen vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen, blieb der Spielstand bis in die 13. Spielminute ausgeglichen, wobei zu diesem Zeitpunkt lediglich ein 3:3 auf der Spieluhr zu sehen war. Die technischen Fehler halten bis auf weiteres an, aber dank einer soliden Deckungsarbeit kamen die Gegnerinnen zu keinen guten Torchancen mehr, welche kein Problem für unsere Torhüterin Schüpbach war. In der Deckungsarbeit der SG Oberaargau wurde konsequent die Mitte verschlossen, sodass alles nach aussen auf die Flügelpositionen verlagert wurden, sodass praktisch nur noch Abschlüsse von aussen kamen. Wir konnten im Angriffsspiel bessere Chancen kreieren und konnten so mit einem Vorsprung von 5 Toren in die Pause gehen. Somit lag der Pausenstand bei 8:3 Toren für die SG Oberaargau.
Aus der ersten Halbzeit wollte man sicherlich die gute Deckungsarbeit mitnehmen und zusätzlich die technischen Fehler im Angriff minimieren, denn Luft nach oben gab es im Angriff der Oberaargauerinnen sicherlich.
Leider glückte auch der Start in die zweite Halbzeit nicht. Das Vorhaben die technischen Fehler zu minimieren, scheiterte bereits in den ersten zwei Spielminuten, weshalb sich das Trainerduo nach drei technischen Fehlern und einem Gegentor in der 32. Spielminute gezwungen sah, ein Team Time-Out zu nehmen. Unseren Gegnerinnen glückte der Start in die zweite Halbzeit deutlich besser, da sie ihre über 20-minütige Tor-Durststrecke überwinden konnten. Der Klassenunterschied der beiden Teams war aber immer noch deutlich zu sehen, so hat sich die SG Oberaargau nicht beirren lassen und fand wieder zurück ins Spiel. Die Chancen im Angriff wurden wieder konsequent herausgespielt und genutzt. Man fand wieder zurück zu einem einfachen aber effizienten Angriffsspiel, während die Deckungsarbeit auch mit Torhüterin Staub solid war. So konnte man sich in der 54. Spielminute mit einem Vorsprung von 12 Toren (19:7) absetzen. Der Sieg war in den Köpfen der Oberaargauerinnen nicht mehr gefährdet, weswegen man sich wieder zu vermehrten technischen Fehlern verleiten liess, sodass die Westschweizerinnen schnell kontern konnten und daher bis zum Ende des Spiels nur noch eine Punktedifferenz von 9 Toren auf der Spieluhr zu sehen war. Dennoch gewann die SG Oberaargau deutlich mit 21:12 Toren gegen den HC Servette 1.
Die SG Oberaargau überzeugte vor allem durch eine solide Deckungsarbeit, während im Angriff trotz des Sieges technische Fehler auffielen. Der Klassenunterschied zwischen den Teams war über weite Strecken deutlich sichtbar, was den Spielverlauf zugunsten der Oberaargauerinnen prägte. Mit einer effizienteren Angriffsleistung könnte die SG ihre Dominanz künftig noch weiter ausbauen.
HVH:
Straub, Bilder (3), Allemann, Sonderegger (1), Kropf (1), Staub (3), Leibundgut (3), Röthlisberger, Rychen (6), Wyss (2), Chmielnicka, Schüpbach, Haenni (1), Brefin (1)