Spielberichte, Spielberichte Frauen 3

Damen 3: SG Oberwil – SG Handball Oberaargau 31:17 (13:7)

Nicole Rindlisbacher

Erste Niederlage in der Meisterschaft kassiert

Die SG Handball Oberaargau hat sich mit wiederum reduziertem Kader gegen die SG Oberwil schwer getan und ist nie richtig in Schwung gekommen. Daraus resultierte eine deutliche Niederlage.

Nachdem das Trainerduo in der ersten Saisonhälfte auf einen breiten Kader zurückgreifen konnte, weht für die Finalrunde ein anderer Wind. Verletzungen, Familienzuwachs und berufliche Gründe haben den Kader etwas schrumpfen lassen. Dass man die Spiele mit einem schmaleren Kader antreten muss und die Spielerinnen flexibler auf den Positionen eingesetzt werden, wird wohl der Tenor für die zweite Saisonhälfte sein.

Schon vor dem Spiel war klar, dass die SG Oberwil zu den stärksten Gegnerinnen in der Finalrunde gehören dürfte. Die Gastgeberinnen enttäuschten nicht. Obwohl die SG Handball Oberaargau den Score eröffnen konnte, war dies der einzige Zeitpunkt für eine Oberaargauer Führung. In der Deckung bekundeten sie Mühe mit dem Tempohandball ihrer Basler Gegnerinnen. Oft war man einen Schritt zu spät und es kam zu zahlreichen Zeitstrafen für die Oberaargauerinnen, die sich nie auf die Linie des Unparteiischen einstellen konnten. Durch die fehlende Unterstützung der Deckung konnten auch die Torhüterinnen nicht zu ihrer Höchstform auflaufen.

Im Oberaargauer Angriff lief es auch nicht gerade rund. Ziemlich früh kam die siebte Feldspielerin zum Einsatz, was zu Beginn konzentriert gespielt wurde und zu einigen Torchancen führte. In der zweiten Hälfte liess jedoch die Konzentration und wohl auch ein bisschen die Kräfte nach. Zu viele technische Fehler und Ballverluste erlaubten den Gastgeberinnen einfache Tore ins leere Netz, die so ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff kontinuierlich ausbauten.

Dass die Siegesserie der Oberaargauerinnen nicht für immer anhalten würde, damit hat man gerechnet. Dass es eine so deutliche Niederlage sein sollte, ist schon etwas bitter. Doch nach dem Motto: Hinfalln, Aufstehn, Krone richten und weitergehen, wird nicht lange Trübsal geblasen, nächsten Samstag steht gegen HR Hochdorf das nächste Spiel an.

HVH:
Schüpbach 16%, Straub 17%; Ambühl (1), Brefin (1), Haenni, Leibundgut (1), Leuthold (1), Rindlisbacher (6), Rychen (2), Sonderegger (5),Wyss

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