Das Spiel begann ausgeglichen und temporeich. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus, sodass es bereits in den Anfangsminuten zu mehreren Treffern kam. Bis zu den Spielständen von 2:2 und 3:3 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
In der ersten Halbzeit waren wir in der Defensive jedoch nicht von Beginn an konsequent genug und konnten nicht unser volles Leistungsvermögen abrufen. Man merkte deutlich, dass wir uns gerade aus der Winterpause zurückmeldeten und in den zwei Wochen zuvor kein Training absolvieren konnten. Dies zeigte sich vor allem in der Abwehrarbeit, aber auch in einzelnen technischen Fehlern und Fehlwürfen. Trotz allem blieb das Spiel intensiv und umkämpft.
In der zweiten Halbzeit präsentierten wir uns deutlich verbessert. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr traten wir konzentrierter und aggressiver auf. In der 44. Minute gelang uns schließlich der Ausgleich, ehe wir kurz darauf sogar mit 34:32 in Führung gingen. Anschließend entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Das Spiel war geprägt von mehreren Führungswechseln, Ausgleichstreffern sowie vereinzelten Fehlwürfen und technischen Fehlern auf beiden Seiten.
Trotz unserer starken Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und der deutlich stabileren Abwehrarbeit mussten wir uns am Ende knapp mit 40:41 geschlagen geben.
Fazit:
Es war ein spannendes, torreiches und hart umkämpftes Handballspiel. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigten wir großen Kampfgeist und eine klare Leistungssteigerung, vor allem in der Abwehr. Starke Einzelaktionen, schnelle Ballwechsel sowie wichtige Paraden der Torhüterinnen machten die Partie bis zur letzten Minute sehenswert.