Mit Malin Rieder, Aline Sturny und Lena Gränicher verlängern drei junge Spielerinnen ihre Verträge beim Swiss Premium League Verein HV Herzogenbuchsee. Sie sehen Perspektiven und wollen ihren Beitrag leisten mit dem Team einen weiteren Schritt nach vorne machen.
Die sportliche Leitung des Handballvereins Herzogenbuchsee macht vorwärts bei der Kaderplanung für die nächste Saison und darf eine erste Tranche Vertragsverlängerungen bekannt geben. Mit Malin Rieder, Aline Sturny und Lena Gränicher gehen drei Spielerinnen, welche seit Nachwuchszeit im HVH-Dress auflaufen auch in Zukunft für die Oberaargauerinnen auf Torjagd.
Rieder und Sturny teilen neben dem Jahrgang 2003 auch ihren Handballwerdegang. Beide machten ihre ersten Schritte in Bern und stiessen 2019 von Köniz zur U18 Elite des HV Herzogenbuchsee. Die Saison darauf debütierten die beiden bereits in der Swiss Premium League 1 (SPL1) und gehören seither, abgesehen von einem Jahr Abstecher von Sturny zu Yellow Winterthur, dem Kader der ersten Mannschaft an. Mit sechs Spielzeiten in der SPL1 gehören sie mit 22, respektive 23 Jahren zu den erfahrenen Spielerinnen im Buchser Kader. Die 1.80m grosse durchbruchs- und wurfgewaltige Rückraumspielerin Rieder identifiziert sich mit dem eingeschlagenen Weg des Teams: «Ich fühle mich sportlich wie persönlich am richtigen Ort und bin hoch motiviert Verantwortung zu übernehmen und meinen Beitrag zu leisten, damit wir uns im vorderen Tabellenbereich festsetzen können.». Aline Sturny, die Modellathletin spielt als Flügelspielerin ihre Stärke im Gegenstoss und mit variantenreichen Würfen aus der Ecke aus. «Der Handballsport bereitet mir weiterhin viel Freude und ich bin motiviert einen grossen Teil meiner Zeit darin zu investieren. Im Verein als auch im Team fühle ich mich wohl», begründet Sturny ihren Verbleib beim HV Herzogenbuchsee.
Schon seit ihren Handballanfängen in der U13 gehört die Röthenbacherin Lena Gränicher zur HVH-Organisation. Sie ist Teil des starken 2005er-Jahrgangs, welcher einige der grössten Erfolge der Buchser Nachwuchsbewegung den U14 Schweizermeistertitel oder den Gewinn des U18 Schweizercups für den HVH einheimste. Die Spielmacherin gehört seit der Saison 2024/25 dem Kader des SPL1-Teams an. Auf die Frage ihrer Gründe für die Verlängerung sagt Gränicher: «Ich möchte weiterhin Teil dieses Teams sein, weil es mir unglaublich viel Spass macht, mit dieser Mannschaft Handball zu spielen. Ich habe Lust, gemeinsam mehr zu erreichen, und ich sehe grosses Potenzial im Team.».
Für Vereinspräsident Thomas Eggimann ist die Zusage der Spielerinnen ein schönes Zeichen, dass sich der HV Herzogenbuchsee auf dem richtigen Weg befindet. «Die drei Spielerinnen sind das beste Beispiel, dass es nachhaltig ist in den Nachwuchs zu investieren und diesen fördern. Die Bereitschaft der jungen Frauen im besten Handballalter für den HVH aufzulaufen, gibt Hoffnung, dass wir uns nach oben orientieren dürfen.» Letzteres wollen die drei Spielerinnen auch, wenn sie Unisono als Ziel angeben sich künftig in den Top 4 der Schweizermeisterschaft etablieren zu wollen.

