Der Handballverein Herzogenbuchsee sieht sich in der Verantwortung seinen Beitrag zur Pandemieeindämmung zu leisten und lässt den Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich weiterhin bis mindestens Mitte Februar ruhen.
Seit dem Entscheid der Berner Regierung Ende Oktober ruht der Trainingsbetrieb der Breitensport- und Nachwuchsteams des Handballvereins Herzogenbuchsee abgesehen von 2-3 Wochen im November. Gemäss Bundesbeschluss dürfen Kinder unter 16 Jahren mittlerweile wieder Sport in Gruppen betreiben. Der Vorstand des HV Herzogenbuchsee hat nun bewusst entschieden, den Trainingsbetrieb auf Nachwuchsstufe nicht vor 14. Februar wieder aufzunehmen.
Als Sportverein liegt dem HVH nichts sehnlicher am Herzen als die Kinder wieder trainieren zu lassen. Im aktuellen Umfeld der ganzen Coronakrise, welche im zweiten schweizweiten Lockdown gipfelte, sieht sich die Vereinsleitung jedoch in der Verantwortung als Dorfverein bei der Eindämmung von Covid-19 seinen Teil beizutragen. Eine Wiederaufnahme des Nachwuchstrainingsbetriebes würde bedeuten zusätzliche Kontaktpunkte zu schaffen zwischen Kindern ausserhalb des Schulbetriebes und damit das Risiko zu erhöhen das Virus zu verteilen. Gerade mit den neu grassierenden mutierten Covid-Stämmen und den damit verbundenen Meldungen von weitumspannenden Quarantänemassnahmen im Infektionsfall sieht der Verein eine Aufnahme der Kindertrainings als falsches Zeichen gegenüber dem gesellschaftlichen und auch wirtschaftlichen Umfeld.
Mitte Februar wird der Verein die Situation wieder beurteilen und über eine Wiederaufnahme des Nachwuchsbetriebes entscheiden. Der Vorstand bedankt sich für das Verständnis und freut sich, sobald die Situation es wieder zulässt, mit vollem Elan den Handballbetrieb in Buchsi wieder aufzunehmen.
HVH. Ist Solidarität.
