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Herren 1: SG Nyon – HVH 31:25 (12:15)

Marius Jauer

Herren 1: SG Nyon – HVH 31:25 (12:15)

Ohne Konstanz keine Punkte

Das Aufeinandertreffen vom HVH und der SG Nyon bildet den Abschluss einer intensiven Woche der Oberaargauer. Doch auch in diesem Spiel gelingt es Herzogenbuchsee nicht einen Sieg einzufahren. Auf eine sehr gute erste Halbzeit folgt eine katastrophale Leistung in den zweiten 30 Minuten, aufgrund welcher Nyon als verdienter Sieger vom Platz geht. Der HVH verliert 31:25 in Nyon.

Vielversprechender Beginn
Nach den miserablen ersten 10 Minuten im letzten Spiel gegen West HBC, wo die Buchser 9 Tore zuliessen, war es essentiell eine solche Situation heute zu vermeiden. Dieser Forderung leistete das Team von Fabian Bilder Folge, früh wurde der Gegner unter Druck gesetzt, was den Spielfluss Nyons entscheidend beeinträchtigte. Dem Gastgeber aus der Romandie gelangen in den ersten 10 Minuten nur 3 Tore, was mit einem Blick auf das letzte Spiel sicherlich als Erfolg gewertet werden kann. Trotz alledem kam auch der Angriff des HVH’s nur langsam ins Rollen, immer wieder schlichen sich kleine Ungenauigkeiten ein, wodurch sich kein Team absetzte. Erst kurz vor der Halbzeit gelang es den Buchsern dank starken Tempospiel einen 3-Tore Vorsprung herauszuspielen. So lag der HVH mit 12:15 in Front, als der Pausenpfiff ertönte.

Einbruch nach dem Pausentee
Die Devise für die zweite Spielhälfte war klar, die gute Deckungsarbeit sowie das erfolgreiche Angriffsspiel beibehalten, den Vorsprung gemächlich ausbauen und so den Gegner möglichst früh brechen. Doch nach Wiederanpfiff könnte man meinen, das gesamte Team sei durch Doppelgänger ersetzt worden. Ein 6:1 Lauf der SG Nyon drehte das Spielresultat innert 10 Minuten auf den Kopf. Es funktionierte nichts mehr. Wiederholt inkonsequentes Abwehrverhalten lud den Gastgeber nur so zum Tore schiessen ein, ohne dass man bei eigenen Ballbesitz darauf antworten konnte. Den Rückstand baute Nyon in den Folgeminuten mit Leichtigkeit aus und so war das Spiel bereits mehrere Minuten vor Schluss entschieden.

Schlussendlich bleibt nach dieser Partie nichts anderes übrig, als Antworten auf die Leistung in der zweiten Halbzeit zu finden, um kommendes Wochenende mit einem anderen Gesicht auftreten zu können.

HVH:
Billeter (17%), Pfister (16%), Ita, Herzog (2), Mauron (2), Moolan, Male (4), Kummer (9), Ingold, Zilic, Beck (2), Wittwer (2), Zaugg (1), Jauer (3)

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