Verein

Herren 1: HC Kriens – HVH 31:27 (22:20)

Nino Di Pasquale

Herren 1: HC Kriens – HVH 31:27 (22:20)

Rekordverdächtige Woche knapp verpasst

Das Herren 1 des HV Herzogenbuchsee verliert auswärts in Kriens mit 31:27 und verpasst damit die Chance auf 6 Punkte innerhalb 7 Tage.

Torreiche 1. Halbzeit
In der 1. Halbzeit merkte man den Teams die Belastung der vergangen englischen Woche kaum an. Beide Teams schlugen ein hohes Tempo an und setzten konsequent auf die erste und zweite Welle. Beim Versuch, einen solchen schnellen Gegenstoss des HC Kriens zu unterbinden, trifft Benz Ita unglücklich den Gegner von der Seite und wird folgerichtig mit einer roten Karte vom Rest der Partie ausgeschlossen. Diese Disqualifikation des Innenblockers Ita ist möglicherweise einer der Gründe für die darauffolgende schwache Leistung in der Abwehr des HVH. Aber auch die Deckung des HC Kries kam nicht richtig in Fahrt und somit entwickelte sich die erste Halbzeit zu einem munteren Schützenfest. Zusammen mussten die beiden Torhüter in der ersten Halbzeit ganze 42 Mal hinter sich greifen. Mit einem Pausenresultat von 22:20 ging der HC Kriens mit einer knappen Führung in die Pause.

Umkämpfte 2. Halbzeit
Dass man ein Handballspiel mit hochgerechneten über 40 Gegentore kaum gewinnen kann, schien den beiden Teams klar. Somit lag der Fokus in der zweiten Halbzeit vermehrt auf der defensiven Leistung, was sich direkt aufs Spiel auswirkte. Beide Abwehrreihen hatten nun mehr Zugriff aufs Spiel und konnten den Angriff vermehrt zu technischen Fehler oder Fehlwürfen verleiten. Ebenfalls fanden nun die beiden in der Pause eingewechselten Torhüter besser in die Partie und hatten mit je 4 Paraden einen erheblichen Einfluss aufs Geschehen. In dieser ausgeglichen und umkämpften zweiten Halbzeit konnte der HVH das 2-Tore-Defizit aus der Pause trotz der phasenweise sehr guten Abwehr- und Torhüterleistung nie wettmachen. Nicht zuletzt wegen den vielen, zum Teil unnötigen, Strafen, muss sich der HVH schlussendlich mit 31:27 geschlagen geben.

HVH:
Di Pasquale (1’-30’, 2 Paraden), Fiedler (31’-60’, 4 Paraden), Eggimann (3), Ita, Herzog (1), Moolan (3), Siegenthaler (0), Ingold (3), Zilic, Schwerzmann, Mühlemann (4), Zaugg (3), Lüthi (5), Male (5)

Nach oben scrollen