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Frauen SPL1: GC Amicitia Zürich – HV Herzogenbuchsee 37:23 (20:11)

Lucie Braschoss

Niederlage gegen GC Amicitia Zürich

Die Damen der SPL1-Mannschaft des HVH trafen am Wochenende auswärts auf GC. Trotz engagiertem Einsatz und phasenweise gutem Spielfluss reichte es am Ende nicht, um die starke Gästemannschaft ernsthaft zu gefährden. Die Partie endete mit einer deutlichen 21:37-Niederlage.

Torreicher Beginn – zu viele Eigenfehler
Der Start verlief offensiv vielversprechend: Beide Teams fanden schnell ins Spiel, und auf beiden Seiten fielen zahlreiche Treffer. Mit gutem Tempo und schnellen Angriffen gelang es dem HVH, sich mehrfach durch die gegnerische Abwehr durchzusetzen. Dennoch verhinderten eine Reihe technischer Fehler und vergebene Torchancen, dass das Team mit GC auf Augenhöhe blieb. Während GC konsequent abschloss, vergab der HVH mehrere klare Möglichkeiten. Diese Ungenauigkeiten nutzte die Gastmannschaft eiskalt aus und zog bis zur Pause auf 20:11 davon.

Bessere zweite Halbzeit ohne Durchbruch
Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich das Spiel des HVH etwas. Die Abwehr stand kompakter, und auch im Angriff wurde strukturierter gearbeitet. Allerdings hatte das Team grosse Mühe mit der vorgestellten Spielerin in der GC-Abwehr, die durch ihr frühes Heraustreten mehrfach den Spielfluss des HVH unterbrach und den Spielaufbau deutlich erschwerte. Trotz dieser Umstände gelang es dem Team, über längere Phasen mehr Kontrolle zu übernehmen und Tempo in die Aktionen zu bringen. Dennoch blieb die Fehlerquote zu hoch: Fehlpässe und unplatzierte Würfe verhinderten, dass der Rückstand entscheidend verkürzt werden konnte. GC behielt die Übersicht und spielte seine Routine konsequent aus.

Trotz Niederlage: Kampf bis zum Schluss
Auch wenn der HVH das Spiel letztlich klar mit 21:37 verlor, zeigte die Mannschaft Kampfgeist bis zur Schlussminute. Besonders die positive Entwicklung in der zweiten Halbzeit lässt auf eine Steigerung in den kommenden Partien hoffen. Nun gilt es, an der Chancenauswertung und an der Reduktion technischer Fehler zu arbeiten, um das gute Potenzial künftig besser in Punkte umzumünzen.

Spielerinnenstatistik HVH:
Käser (’32’, 9 Paraden, 1 Tor), Bösiger (’16’, 3 Paraden); Gränicher (2), Hofer (1), Teuscher (1), Strub (1), Widmer (6), Gygax (3), Husmann, Schmied, Sturny, Pfäffli (7), Arrigoni

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