Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Eine heisse Begegnung wartete an diesem Wochenende für den HVH auswärts gegen die HSG Nordwest. Die ersten beiden Teams der Tabelle zeigten ein spannendes Spiel und trennten sich mit je einem Punkt mehr auf dem Konto.
Auf dieses Spiel freuten sich die Juniorinnen und ihre Trainerin Fränzi Ryser bereits seit Wochen. Es würde absolut wegweisend für den weiteren Verlauf der Saison sein. Würde es dem HVH gelingen, seine Leaderposition auszubauen oder würde die HSG Nordwest den Rückstand auf die Spitze verkleinern? Beide Szenarien waren durchaus denkbar.
Mit viel Unterstützung des Publikums legte der HVH los wie die Feuerwehr und führte nach rund 7 Minuten bereits mit 5:1 Toren. Der Start war genial, die Gegnerinnen etwas eingeschüchtert. Nach einem Time-Out wachten aber auch die Baselbieterinnen auf und holten Tor um Tor auf. Vielmehr noch, der HVH rannte bis zur Pause einem 13:8 Rückstand hinterher. Das wollten sich die Buchser Spielerinnen jedoch nicht gefallen lassen.
Mit viel Motivation und auch etwas Wut im Bauch startete der HVH die Aufholjagd. Wer nicht kämpft, kann verlieren und das war allen bewusst. In diesem Fall hat sich die Hartnäckigkeit und Coolness ausbezahlt. Nach rund einer Viertelstunde konnte das Tor zum 18:18 bejubelt werden. Dies ist nicht selbstverständlich, waren die Juniorinnen in dieser Saison noch nicht oft in der Lage ein Spiel drehen zu müssen. Die letzten Minuten waren kaum auszuhalten. Beide Teams hätten die Chance gehabt das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende jubelten die Buchserinnen über das 25:25 und den gewonnenen Punkt, während Nordwest dem einen Punkt nachtrauerte.
HVH ist und bleibt Leader.
HVH:
Billeter; Albrecht (9), Fluri, Gränicher (5), Lüthi J. (4), Lüthi Y. (6), Pfäffli, Ris, Seliger (1), Vilvanathan.