Spielberichte

Damen 1: GC Amicitia Zürich – HVH 17:22 (10:9)

Muriel Hofer

Die Damen des HV Herzogenbuchsee sind gut in die Auf-/Abstiegsrunde gestartet. Und man wollte so weiterfahren. In Zürich konnte man die vorangegangen Leistungen nicht ganz wiederholen, dank einer kämpferischen Leistung bis zum Schluss, gelang es den Oberaargauerinnen trotzdem mit 2 Punkten nach Hause zu reisen.

Fehlende Konsequenz
Die Buchser Damen reisten mit dem Wissen, dass es im Auswärtsspiel nichts gratis zu gewinnen gibt, nach Zürich. Um an die vorangegangenen guten Resultate anknüpfen zu können brauchte es wiederum eine solide Deckung und geduldiges, aber druckvolles Angriffsspiel. Man startete jedoch nicht wie gewünscht ins Spiel. Die Abwehr lies vor allem im Zentrum zu viel Raum, was die Rückraumspielerinnen des GC Amicitia Zürich auszunutzen wussten. Auch vermochte man in der Anfangsphase nicht, die Pässe an den Kreis zu unterbinden. Die Gastgeberinnen kamen so einige 7-Meter Würfe zugesprochen. Zudem war das Offensivspiel etwas ideenlos und man suchte zu oft die Kreisläuferin. Trotzdem gelang es das Spiel ausgeglichen zu halten.

Dank einer zwischenzeitlichen Verbesserung der Deckungsarbeit und schnellen Toren aus Gegenstössen, gelang es den Gästen sich leicht abzusetzen.

Da die Konzentration und der letzte Wille an diesem Samstagabend jedoch zu wünschen lies, konnten die Züricherinnen ihrerseits zu schnellen Toren kommen und den Rückstand bis zur Pause in eine knappe Führung umwandeln, 10:9 Pausenstand.

Mehr Aggressivität, Bewegung und Würfe gefordert
Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren klar. Die Buchserinnen mussten wieder konsequenter zupacken, die Gegnerinnen früh stören und Unterbrüche erzwingen. Zudem wollte man im Angriff wieder mehr laufen, den Ball zirkulieren lassen und den Mut zu Würfen aus der Distanz haben.
In der Defensive gelang es den auch besser, die Zürcherinnen zu stören, in der Vorwärtsbewegung harzte es jedoch immer noch. Dank erneut starkem Rückhalt der Buchser Torfrau gelang es sich einen 2-Tore Vorsprung zu erkämpfen. Man bremste sich jedoch sogleich selbst wieder durch eine Zeitstrafe und die Zürcherinnen schlossen erneut auf.

Erst in den letzten 10 Minuten gelang es den Damen des HVH eine Führung mit mehr als 2 Toren zu erspielen und diesmal liess man sich diese nicht mehr nehmen.

Nach einem mühsamen Spiel reist man schlussendlich doch verdient mit weiteren 2 Punkten im Gepäck nach Hause.

HVH:
Lüthi L., Witschi; Baumgartner (3), Bircher, Bieri (5), Eugster (1), Hofer (2), Ingold (3), Lüthi V. (2), Roth, Rohde (5), Steiner (1)

Nach oben scrollen