Grosser Schritt Richtung Finalrunde
Der HVH gewinnt zu Hause gegen den HBC Nyon mit 36:22 (18:8). Damit steht der HVH mit einem Bein in der Finalrunde.
Schwieriger Start
Der HVH hat mühe den Start in die Partie zu finden, gleich zu beginn ging es Schlag auf Schlag und es Stand 2:2 ohne grosse Gegenwehr der jeweiligen Abwehrreihen. In der Folge konnten sich beide Abwehrreihen steigern, dies sorgte jedoch für fast fünf torlose Minuten. Wiederholt scheiterten die Mannschaften an den Torhütern oder wurden durch technische Fehler bereits davor gebremst. Erst in der 9. Minute konnte der HVH mittels Siebenmeter durch Tatarinoff in Führung gehen, Nyon konnte Postwendend, in Person ihres Topscorers Poret, den Ausgleich erzielen. In der Folge konnte sich kein Team absetzen, bis zur 16. Minute war das Spiel ausgeglichen. Da bot sich für den HVH erstmals die Chance einen grösseren Vorsprung zu erarbeiten, ermöglicht durch eine Zeitstrafe gegen Nyon, welche Zaugg zum 10:7 erfolgreich nutzte. Gefolgt von einer Siebenmeter Parade von Stalder schien der HVH endgültig das Spieldiktat zu übernehmen. Die Abwehr des HVH liess in der Folge den Gästen kaum mehr Raum. Dazu kam dass sich die Gäste durch Strafen immer wieder selbst bremsten. Mit der starken Abwehr im Rücken gelang dem HVH Treffer um Treffer und konnte das Spiel zur Pause vorentscheiden.
Unschöne zweite Hälfte
Das Ziel für die zweite Hälfte war das Spiel sauber zu Ende zu spielen ohne Verletzungen und eine möglichst gute Tordifferenz zu erspielen. Die zweite Halbzeit begann mit Zeitstrafen auf beiden Seiten. Das Spiel wurde härter, gerade auf Seiten der Gäste war die Unzufriedenheit gross, bereits vor der Pause kassierte ihre Nummer 19 die dritte Zweiminutenstrafe und musste unter die Dusche. In der 35. Minute erwischte es auch ihren Topscorer Poret, nach einem Schlag ins Gesicht von Kreisläufer Beck sah er direkt rot. Das Resultat war zu dieser Zeit etwas in den Hintergrund gerückt, der Vorsprung des HVH hielt sich jedoch bei Zehn Toren. Die arg geschwächten Westschweizer bäumten sich danach, gegen nicht mehr 100% konzentrierten Oberaargauer noch einmal auf, doch ohne Auswirkungen auf den Ausgang des Spieles. Die Abwehr der Gäste hatte dem Angriff des HVH nicht mehr viel entgegen zu setzten. Die letzten 15 Minuten zeigten wenig attraktiven Handball, brachten dem HVH aber eine gute Tordifferenz und zwei wichtige Punkte in Richtung Finalrunde.
HVH:
Pfister D., Stalder L.; Beck (1), Ingold, Ita (7), Kohl (1), Mauron (1), Mooland (1), Mühlemann (7), Siegenthaler (1), Schärer (5), Tatarinoff (7/4), Zaugg (5)
